Phytotherapie


Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.

Es liegt in der Natur, dass wir Menschen nicht alle stets kerngesund sind. Die Natur, insbesonder die Pflanzenwelt bietet aber auch enorme viele Heilmittel.

Viele Wirkstoffe heutiger Medikamente wie beispielsweise Aspirin, Morphin-Präparate, Penicilin, haben ihren Ursprung in der Natur. Oft hört man, dass die Pflanzenheilkunde nur schwach oder sanft wirkt oder gar nur Placebo-Effekt aufweist. Dann nimmt man die falschen Mittel oder wendet sie falsch an. Es gibt extrem starke Mittel, von welchen die Laien die Finger lassen sollten. Und von den "schwächeren" Naturheilmitteln ist es oft so, dass sie nicht intensiv genug angewendet werden. Der heutige Mensch ist sich gewohnt, von einem Heilmittel eine Hälfte einer kleinen Tablette zu schlucken und kurz darauf einen Effekt zu bemerken. Bei Naturheilmitteln, insbesonderen bei den sanfteren und je nach Indikation, bedarf es oftmals etwas mehr. Manchmal sind grössere Mengen eines Naturheilmittels zu konsumieren. Gerade wenn wir es als Teedroge empfehlen ist meist täglich 1Liter zu trinken. Es gibt aber auch konzentriertere Darreichungsformen wie Tinkturen oder tablettiertes Pflanzenpulver, welche grössere Mengen an Wirkstoffen aufweisen.

Auch gebräuchliche, äusserliche Anwendungen wie die Wickeltherapie oder Auflagen, werden bei uns in der Praxis angewendet.

 

Phytoinhalation

Diese Therapiemethode stellt eine sehr morderne Variante des Inhalieren dar. Mit einem spezifischen Gerät, lassen sich bei präzisen Temperatureinstellungen, sehr effizient die Wirkstoffe aus Pflanzenmaterial extrahieren. Die Wirkstoffe entfalten sich in den Atemwegen und gelangen über die Lunge direkt ins Blut. Die Wirkung ist je nach Wirkstoff bereits nach wenigen Minuten spürbar.

Gerne wird die Methode zur Beruhigung, bei Atemwegsinfektionen und weiterem eingesetzt.

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