schwarzer Holunder (sambucus nigra)

Immunsystem stärken mit schwarzem Holunder

 

Der aus Holunderfrüchten (-beeren) gepresste Saft ist eines der besten pflanzlichen Mittel zur Stärkung der Immunabwehr bei gleichzeitiger antiviraler Wirkung und damit hochwirksam nicht nur bei grippalen Infekten, sondern auch gegen Virusgrippe (Influenza-Virus Typ A und B )

 

Durch Gabe von 4 x täglich 15 ml Saft kann die Krankheitsdauer bei allen Patienten im Schnitt um die Hälfte verkürzt werden. Bei vorbeugender Einnahme bricht die Krankheit in den allermeisten Fällen erst gar nicht aus. Ebenso werden die Früchte mit grossem Erfolg gegen Erkältungskrankheiten, wie trockenen Kehlkopfhusten, Heiserkeit und Rachenentzündung angewendet. Ein fast vergessenes Einsatzgebiet sind Nervenschmerzen infolge von Nervenreizungen und Nervenentzündungen. Hier ist der Saft das bisher unübertroffene Heilmittel der westlichen Pflanzenheilkunde, insbesondere bei Trigeminusneuralgie und Ischiasneuralgie bzw. Ischiassyndrom. Wenn es in der Natur eine Arznei gibt, die in der Lage ist, geschädigte Nerven zu beruhigen, zu heilen bzw. soweit möglich zu regenerieren, dann ist es Holunderbeersaft.

 

Ebenso regeln Holunderfrüchte Verdauung und Stoffwechsel, entgiften den ganzen Körper und tragen so nebenbei zu einer schönen und reinen Haut bei. Der gekochte Saft hilft bei Gastritis, Verstopfung und starken Gärungsprozessen im Darm, wirkt erwärmend und blutbildend. Der Genuss der getrockneten Beeren, der daraus gekochte Brei sowie die Wasserabkochung sind wirksame Arzneien gegen starken Durchfall.

 

Holunderblüten sind ein hervorragendes Entgiftungsmittel nach überstandener Winterzeit (eine Woche lang den Tee trinken). Sie reinigen das Blut und beseitigen üblen Körpergeruch, wirken schweiss- und harntreibend und sind eines der besten Mittel bei trockenem Husten, Erkältung, Fieber und Heiserkeit. Holunderblüten lindern rheumatische Schmerzen und helfen, da sie den Harnsäurespiegel senken, auch gegen Gicht. Der Tee aus den Blüten wirke stark schweißtreibend und bauen überschüssige Harnsäure ab. „Bei Katarrhen, Heiserkeit und Husten, die von Erkältung herrühren, treten naturgemäss Stauungen auf“, die durch Holunderblüten-Tee beseitigt werden.

Die aus Holunderfrüchten hergestellte „Confi“ tut „dem Magen sehr wohl“ und ist gut gegen Gastritis, starke Gärungsvorgänge im Darm und unreine Haut. Der Holunderbeerensaft ist eine vorzügliche blutbildende und erwärmende Arznei: eines der besten Heilmittel gegen trockenen, bellenden Kehlkopfhusten, Heiserkeit und Rachenentzündung (stündlich 1 Esslöffel des Saftes einnehmen; Weidinger).

 

Tee und Tropfen wirken besonders gut, wenn sie schon bei den geringsten Anzeichen einer Erkältung bzw. viralen Infektion (leichte Kopf- und Gliederschmerzen, wundes Gefühl in den Bronchien, beginnender Schnupfen) eingenommen werden.

 

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